Kundendaten in ChatGPT, ohne dass ChatGPT sie sieht
KI-Schutz ersetzt Namen, Kontaktdaten, Bankverbindungen und Gesundheitsangaben schon in Ihrem Browser durch Platzhalter wie [Person 1]. Die KI arbeitet mit dem Platzhalter, Sie lesen in der Antwort wieder den echten Namen.
Bald bei Microsoft Edge Add-ons
Ohne Konto, ohne Anmeldung. Vorher ausprobieren: Die Probeseite zeigt, was ersetzt wird.
Elf Arten von Angaben, jede mit eigenem Platzhalter
Taucht dieselbe Person im Gespräch zweimal auf, bekommt sie denselben Platzhalter. So kann die KI sinnvoll antworten, etwa „Sehr geehrter Herr [Person 1]“, und kennt den Namen trotzdem nicht.
- Namenerkannt an Anrede, Gruß, Signatur und Vornamenlisten
[Person 1] - E-Mail-Adressenerkannt auch mit Umlaut-Domain
[E-Mail 1] - Telefonnummernerkannt deutsch, österreichisch, schweizerisch und international
[Telefon 1] - IBANerkannt mit Prüfziffer, alle SEPA-Länder
[IBAN 1] - Steuer-IDerkannt mit Prüfziffer
[Steuer-ID 1] - Sozialversicherungsnummererkannt mit Prüfziffer
[SV-Nummer 1] - Anschriftenerkannt Straße mit Hausnummer, Postleitzahl mit Ort, Postfach
[Anschrift 1] - Geburtsdatenerkannt nur mit Hinweis wie „geb.“ oder „Geburtsdatum“
[Geburtsdatum 1] - Kundennummernerkannt nach Wörtern wie „Kd.-Nr.“, „Patientennummer“, „Aktenzeichen“
[Kundennummer 1] - Vertragsnummernerkannt nach Wörtern wie „Vertragsnummer“, „Policennummer“
[Vertragsnummer 1] - Gesundheitsangabenerkannt Diagnosen, Krankschreibung, Behinderung, wenn es um eine Person geht
[Gesundheitsangabe 1]
Sie sehen, was die KI bekommt. Die Platzhalter stehen sichtbar im Eingabefeld, darüber eine Leiste mit jeder Ersetzung. Ein Klick auf eine Angabe setzt den Originalwert wieder ein.
Übersehenes ersetzen Sie selbst. Text markieren, Rechtsklick, „Markierten Text ersetzen“. Beim Absenden prüft die Erweiterung noch einmal und hält einmal an, wenn sie noch Personendaten findet.
Dateien werden zu Text. Word, PDF mit Textebene, CSV und Textdateien liest KI-Schutz im Browser und fügt den geschützten Text ein, statt die Datei hochzuladen.
Sechs Dienste, jeweils mit unserem Prüfstand-Urteil
Platzhalter senken, was beim Anbieter ankommt. Welcher Tarif für Firmendaten taugt, bleibt trotzdem eine Frage des Vertrags. Im DSGVO-Prüfstand prüfen wir jeden Dienst gegen zehn Kriterien, mit Beleg zu jeder Aussage. Die Erweiterung zeigt dasselbe Urteil im Browser an.
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ChatGPT
Mit Auflagenchatgpt.com
Geeignet: ChatGPT Business oder ChatGPT Enterprise (Datenstandort Europa, SCIM und Compliance-API nur Enterprise)
Prüfung vom 19. Oktober 2026 ansehen (ChatGPT) -
Claude
Mit Auflagenclaude.ai
Geeignet: Claude Team oder Claude Enterprise (Rollen, SCIM, Audit-Log und Compliance-API nur Enterprise)
Prüfung vom 19. Oktober 2026 ansehen (Claude) -
Google Gemini
Einsetzbargemini.google.com
Geeignet: Google Workspace Business Standard, Business Plus oder Enterprise mit Arbeitskonto (Datenregion Europa ab Business Standard, Verarbeitung in Europa nur Enterprise Plus)
Prüfung vom 28. Oktober 2026 ansehen (Google Gemini) -
Microsoft Copilot
Nicht empfohlencopilot.com
Nicht geeignet: Microsoft Copilot mit privatem Microsoft-Konto (copilot.microsoft.com, Copilot-App, auch in privaten Abos wie Microsoft 365 Personal, Family oder Premium): nur für die persönliche Nutzung, keine AVV, keine zentrale Verwaltung.
Prüfung vom 28. Oktober 2026 ansehen (Microsoft Copilot) -
Microsoft 365 Copilot Chat
Mit Auflagenm365.cloud.microsoft
Geeignet: Copilot Chat oder die Lizenz Microsoft 365 Copilot, jeweils mit Arbeitskonto (Microsoft Entra) in einem Microsoft-365-Mandanten in der EU; Microsoft nennt beide inzwischen Microsoft Copilot Chat und Microsoft Copilot
Prüfung vom 28. Oktober 2026 ansehen (Microsoft 365 Copilot Chat) -
DeepL
Mit Auflagendeepl.com
Geeignet: DeepL Pro Team, Business oder Enterprise sowie DeepL API Pro
Prüfung vom 19. Oktober 2026 ansehen (DeepL)
Andere KI-Dienste, etwa Le Chat oder Perplexity, unterstützt die erste Fassung nicht.
Die echten Werte bleiben in Ihrem Browser
Der Weg eines eingefügten Textes, Schritt für Schritt:
Ihr Browser
- Einfügen. KI-Schutz fängt den Text aus der Zwischenablage ab, bevor die KI-Seite ihn sieht.
- Erkennen. Regeln, Prüfziffern und Namenslisten suchen die Personendaten, ohne Sprachmodell und ohne Internet.
- Ersetzen. Die Zuordnung „[Person 1] = echter Name“ liegt im Sitzungsspeicher des Browsers, getrennt je Tab und Gespräch.
- Senden. Ins Eingabefeld und damit zur KI gehen nur die Platzhalter.
- Antwort. Die KI antwortet mit Platzhaltern.
- Anzeigen. KI-Schutz zeigt an deren Stelle die echten Werte, abgeschirmt, sodass die Skripte der KI-Seite sie nicht auslesen können. Die Seite selbst speichert weiter nur Platzhalter.
KI-Dienst
bekommt (4) und schickt zurück (5)
„Sehr geehrter Herr [Person 1], wir rufen Sie unter [Telefon 1] zurück.“ Den echten Namen und die Nummer bekommt der Anbieter nicht.
frag.hugo
bekommt keine Inhalte
Einmal am Tag lädt die Erweiterung eine signierte Liste, wo auf den sechs Seiten Eingabefeld und Antwort stehen. Dabei wird technisch Ihre IP-Adresse übertragen; wir speichern sie nicht. Keine Nutzungsstatistik, keine Kennung je Gerät. Fehlerberichte nur, wenn Sie sie in den Optionen einschalten, und dann ohne Text.
Was KI-Schutz nicht kann
Eine Erweiterung, die alles verspricht, prüft niemand nach. Deshalb hier die Lücken, die wir kennen.
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Getippter Text
Ersetzt wird beim Einfügen. Manche Seiten lesen getippten Text schon beim Tippen mit. Der Sendeschutz verhindert das Absenden, nicht das Tippen. Also: einfügen statt tippen.
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Bilder, Scans, Sprache
Fotos, eingescannte PDFs und Sprachnachrichten kann KI-Schutz nicht lesen. Sie bekommen einen Hinweis, mehr nicht.
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Nur sechs Dienste
ChatGPT, Claude, Gemini, Microsoft Copilot, Microsoft 365 Copilot Chat und DeepL im Browser. Keine Desktop-Apps, keine weiteren KI-Seiten.
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Nur Chrome und Edge am Computer
Kein Firefox, kein Safari, keine Browser auf dem Smartphone.
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Regeln statt Gedankenlesen
Erkannt wird, was einem Muster, einer Prüfziffer oder einem Hinweiswort folgt. Ein Wirkstoffname oder ein ungewöhnlicher Spitzname kann durchrutschen. Werfen Sie vor dem Senden einen Blick ins Eingabefeld.
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Platzhalter in alten Gesprächen
Nach dem Schließen des Browsers oder zwölf Stunden ohne Nutzung ist die Zuordnung gelöscht. Alte Gespräche zeigen dann Platzhalter.
Firmenmodus: auf alle Geräte verteilen, ohne jemanden zu überwachen
Der Firmenmodus gehört zu den Tarifen mit KI-Register: Hugo KI, Hugo DSB Pro und Hugo DSB Premium. Eingerichtet wird er in der frag.hugo-App auf der Seite „KI-Schutz“.
In drei Schritten auf alle Rechner
- Schlüssel erzeugen. Die App legt einen Verteilschlüssel für Ihre Firma an. Er öffnet nur Firmenangaben ohne Personenbezug und lässt sich jederzeit erneuern.
- Profil verteilen. Sie laden das fertige Profil für Microsoft Intune, die Windows-Gruppenrichtlinie oder macOS herunter. Es installiert die Erweiterung in Chrome und Edge und hinterlegt den Schlüssel.
- KI-Richtlinie zur Kenntnis geben. Die Erweiterung zeigt eine Kurzfassung Ihrer KI-Richtlinie. Die Kenntnisnahme bestätigen Ihre Beschäftigten in der frag.hugo-App, nicht in der Erweiterung.
Freigabeliste
Auf jedem der sechs Dienste zeigt die Erweiterung eine Ampel aus Ihrem KI-Register: freigegeben, mit Auflagen oder nicht freigegeben, mit Grund und Alternative. Nicht freigegebene KI-Seiten sperrt auf Wunsch die Browser-Richtlinie, die die App mit erzeugt.
Monatszahlen, nur über alle
Ab Werk aus. Schalten Sie sie ein, sehen Sie zum Beispiel „212 Angaben ersetzt, 0 Rohdateien hochgeladen“ für die ganze Firma, frühestens ab fünf Geräten im Monat. Keine Abteilung, keine Person, keine Inhalte.
Lernen, wo die KI benutzt wird
Jede Woche eine Lerneinheit von einer Minute im Fenster der Erweiterung. Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt von Betrieben, die KI einsetzen, Maßnahmen, die die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten fördern. Ein bestimmtes Niveau schreibt die Verordnung nicht vor.
Für den Betriebsrat
Die Einführung einer KI-Richtlinie und technischer Einrichtungen kann nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 und 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig sein. KI-Schutz meldet keine Inhalte und nichts über einzelne Personen. Im Firmenmodus erhalten Sie, wenn Sie es einschalten, Zahlen über alle Geräte, frühestens ab fünf Geräten. Die Unterlage für Ihren Betriebsrat finden Sie in der frag.hugo-App auf der Seite „KI-Schutz“; sie nennt jedes Feld, das die Erweiterung überträgt.
Weil schon die objektive Eignung zur Überwachung genügt (BAG, 16.07.2024, 1 ABR 16/23), gibt es keine Kennung, die einem Gerät über Monate folgt, und keine Auswertung unter fünf Geräten. Beschäftigtendaten verarbeiten wir nicht. Für Sie als Arbeitgeber gilt beim Verteilen Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO; § 26 Abs. 1 BDSG ist nach BAG, 08.05.2025, 8 AZR 209/21 unanwendbar.
Welche Tarife den Firmenmodus enthalten, steht auf der Preisseite. Mehr zum KI-Register und zur Schulung nach Art. 4 auf der Seite Hugo KI.
Ausprobieren mit erfundenen Daten
Auf der Probeseite liegen drei Beispieltexte: eine Reklamation, ein Befundbrief und eine Zahlungserinnerung. Daneben steht, was die KI davon zu sehen bekäme. Mit installierter Erweiterung kopieren Sie einen Text und fügen ihn in ChatGPT oder DeepL ein.
Wer am Telefon sitzt, wenn Sie anrufen.

Nils Oehmichen
Datenschutzberater & Geschäftsführer
Bei frag.hugo telefonieren Sie direkt mit Nils — kein Account-Manager, keine Hotline. Er ist seit über 13 Jahren TÜV-zertifizierter Datenschutzberater für Mittelständler und kennt den Datenschutz beim Einsatz von KI aus über 200 Mandaten.
Fragen zu KI-Schutz
Ja. Die Erweiterung ist für alle kostenlos und funktioniert ohne Konto und ohne Anmeldung. Den Firmenmodus mit zentraler Verteilung, Freigabeliste und KI-Richtlinie gibt es zusätzlich in den Tarifen mit KI-Register von frag.hugo: Hugo KI, Hugo DSB Pro und Hugo DSB Premium.
Nein. Erkennen und Ersetzen passieren in Ihrem Browser. Welcher Platzhalter zu welchem echten Wert gehört, liegt nur im Sitzungsspeicher des Browsers und wird nie an uns geschickt. Die einzige Anfrage an frag.hugo ist der tägliche Abruf einer Liste, wo auf den sechs Seiten das Eingabefeld und die Antwort stehen. Diese Liste enthält keine Personendaten.
Nicht allein. KI-Schutz sorgt dafür, dass beim KI-Anbieter deutlich weniger Personendaten ankommen. Ob ein Dienst für Ihren Betrieb in Frage kommt, hängt weiter vom Tarif und vom Vertrag ab. Welcher Tarif bei welchem Dienst passt, steht im DSGVO-Prüfstand. Die Erweiterung ersetzt auch nicht die Prüfung, ob ein bestimmter Einsatz zulässig ist.
Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBAN, Steuer-ID, Sozialversicherungsnummern, Anschriften, Geburtsdaten, Kunden- und Vertragsnummern sowie Gesundheitsangaben. IBAN, Steuer-ID und Sozialversicherungsnummer werden über ihre Prüfziffer erkannt, Kundennummern und Geburtsdaten nur mit einem Hinweiswort davor. Die Erkennung arbeitet mit Regeln und Namenslisten, ohne Sprachmodell.
Sie sehen vor dem Absenden im Eingabefeld, was die KI bekommen wird. Übersehenes markieren Sie und ersetzen es mit einem Rechtsklick („Markierten Text ersetzen“). Beim Absenden prüft die Erweiterung den Text noch einmal und hält das Senden einmal an, wenn sie noch Personendaten findet. Umgekehrt setzt ein Klick auf eine Angabe in der Hinweisleiste den Originalwert wieder ein, falls etwas zu viel ersetzt wurde.
Nur zum Teil. Ersetzt wird beim Einfügen. Manche KI-Seiten lesen getippten Text schon während des Tippens mit; das kann eine Erweiterung nicht verhindern. Der Sendeschutz hält das Absenden an, nicht das Tippen. Deshalb unsere Empfehlung: Kundentexte einfügen statt abtippen.
Textdateien, CSV, Markdown, Word-Dokumente und PDFs mit Textebene liest KI-Schutz im Browser, ersetzt die Personendaten und bietet an, den geschützten Text einzufügen statt die Datei hochzuladen. Bilder und eingescannte PDFs kann die Erweiterung nicht lesen; dort erscheint ein Hinweis. Die Grenze liegt bei 100.000 Zeichen bzw. 30 Seiten.
Die Zuordnung von Platzhalter und echtem Wert gilt nur für die laufende Sitzung. Sie wird gelöscht, wenn Sie den Browser schließen, nach zwölf Stunden ohne Nutzung oder wenn Sie in der Seitenleiste „Zuordnung löschen“ wählen. Wer ein altes Gespräch öffnet, sieht deshalb die Platzhalter. Das ist so gewollt.
Die Einführung einer KI-Richtlinie und technischer Einrichtungen kann nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 und 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig sein. KI-Schutz meldet keine Inhalte und nichts über einzelne Personen. Im Firmenmodus erhalten Sie, wenn Sie es einschalten, Zahlen über alle Geräte, frühestens ab fünf Geräten. Eine Unterlage für den Betriebsrat, die jedes übertragene Feld nennt, finden Kunden in der frag.hugo-App auf der Seite „KI-Schutz“.
In Google Chrome und Microsoft Edge am Computer. Firefox, Safari, Browser auf dem Smartphone und die Desktop-Apps der KI-Anbieter werden nicht unterstützt.
Datenschutzhinweis
Anbieter der Erweiterung ist die frag.hugo Informationssicherheit GmbH. Im freien Modus verarbeiten wir keine personenbezogenen Daten der Nutzerinnen und Nutzer: Texte, Platzhalter und Zuordnungen bleiben im Browser. Beim täglichen Abruf der Seitenliste wird technisch die IP-Adresse übertragen; wir speichern sie nicht. Im Firmenmodus ruft die Erweiterung die Konfiguration Ihrer Firma ab; das identifiziert die Firma, nicht die Person. Monatszahlen sind Zähler ohne Personenbezug und nur aktiv, wenn Ihre Firma sie einschaltet. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung im Abschnitt „frag.hugo KI-Schutz“.
Erst ersetzen, dann fragen.
KI-Schutz ist kostenlos im Chrome Web Store. Auf der Probeseite sehen Sie vorher, was die Erweiterung ersetzt.